Was ist mit den Grenzwerten?

Es wurde nur die Wärmewirkung am und im Körper bei der Festsetzung der Grenzwerte berücksichtigt. Die nicht-thermische Belastung fand keinen Eingang in die Grenzwerte!

Einige Fakten hierzu:
Wie andere Mitgliedsstaaten der EU, orientieren sich auch Deutschland und Österreich bei den Mobilfunk-Grenzwerten an den Empfehlungen der „ICNIRP“, einem privaten Verein in Deutschland. Diese Grenzwerte berücksichtigen ausschließlich „thermische Effekte“ (Erwärmung von Gewebe) und lassen damit wesentliche biologische Effekte außer Acht.

  • Die durch Handys verursachte Erwärmung wird dabei nicht am Menschen, sondern an einem sogenannten „Phantomkopf“, also an einem toten physikalischen Modell gemessen. Dabei wird auch nur die Erwärmung innerhalb von 6 Minuten berücksichtigt, so als würde jedes Gespräch automatisch nach 6 Minuten enden. Längere Zeitspannen wurden überhaupt nicht berücksichtigt.
  • Im Oktober 2003 wurde durch die staatl. holländische TNO-Studie (UMTS-Frequenzen) festgestellt, dass bereits bei einem 5.000stel (!) des ICNIRP-Grenzwertes Tinnitus, Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten. In der Schweiz wird diese Studie derzeit wiederholt.
  • Nach den offiziellen Grenzwert-Lehren, und der Philosophie, dass viel Energie – also viel Hauterwärmung – viel schädigt und daher wenig Energie – also geringe oder keine Erwärmung – wenig oder gar nicht schädigt, sind die Ergebnisse der beiden Studien nicht erklärbar bzw. dürften überhaupt nicht auftreten!
  • Weltweit führende Versicherungsunternehmen haben das (finanzielle) Risiko bereits erkannt: „Viele Konzerne verweigern Handy- Herstellern und Netzbetreibern die Deckung für mögliche Gesundheitsschäden.“ (Meldung „Süddeutsche Zeitung“ vom 28/01/04)
  • In Großbritannien wurde das Kinder-Handy „MyMo“ vom Markt genommen, nachdem die Ergebnisse einer im Auftrag der britischen Regierung (National Radiological Protection Board – NRPD) vorgenommenen Untersuchung bekannt wurden, die auf eine Gesundheitsgefährdung durch Handys, besonders bei Kindern hinweisen. (Golem.de-IT-News für Profis vom 13/01/2005)

Jeder Techniker glaubt an die Unschädlichkeit seiner Technik – auch Konrad Röntgen der Entdecker der ionisierenden Strahlung, glaubte daran …

SAR-Wert im Vergleich zum EMI-Potenzial

Eine kurze Gegenüberstellung

 Es wird immer wieder die Frage gestellt, ob die Gabriel-Technologie den SAR-Wert beeinflusst. Dies würde implizieren, dass die Gabriel-Technologie Emissionen abschirmt. Aber genau das ist nicht der Fall, denn dies ist mit der Gabriel-Technologie prinzipiell weder möglich noch vorgesehen. Um diese offensichtliche Verwirrung zu klären, muss man sich zunächst damit befassen, was der SAR-Wert überhaupt aussagt und die Bedeutung des EMI-Potenzials gegenüberstellen, auf das die Gabriel-Technologie feldkatalytisch nachweislich messbar Einfluss nimmt. 

Der SAR-Wert

 SAR bedeutet „Spezifische Absorptionsrate“ (W/kg) und ist ein physikalisches Maß für die Absorption von elektromagnetischen Feldern in lebenden Geweben. Die Absorption einer elektromagnetischen Feldenergie führt durch Steigerung der Molekularbewegung immer zu einer dielektrischen Erwärmung des Zielgewebes. Herleitbar ist dies über die elektrische Feldstärke (V/m), die entsprechende Strom-dichte (A/m²) oder auch über die direkte Temperaturerhöhung im Gewebe (J/kg). 

Bei der Beurteilung der Erwärmung durch Handy-Emissionen wird diese Messung in einem „Kunstkopf“ mit einer Ersatzflüssigkeit vorgenommen; dies berücksichtigt aber nicht die realen Vorgänge eines biologischen Gewebes. Denn hier kommen variable Faktoren wie z.B. spezifische Dichte, bioelektrische Leitfähigkeit, Wärmekapazität des Gewebes und eigene EMK (Elektromotorische Kraft) der Zellen hin-zu. Diese werden bei den SAR-Messungen nicht berücksichtigt. Daher sind diese Messungen einerseits ungeeignet, um eine biologisch relevante thermische Reaktion der Gewebe zu bezeichnen, und sagen andererseits nichts über die athermischen Effekte von z.B. gepulsten elektromagnetischen Signalen auf die Zellmembranpotentiale und die daraus resultierenden Reaktionen aus. 

Um den SAR-Wert zu senken, muss man die Emission entweder vermindern oder wirksam abschirmen. 

Das EMI-Potenzial

 EMI- Potenzial steht für „Elektromagnetisches Interferenz-Potenzial“ (μW/m²) und ist ein physikali-sches Maß für das durch Überlagerung (Interferenz) von verschiedenen elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern entstehende Leistungspotenzial am Überlagerungsort. Hier werden die elektrische Feldstärke (V/m) und die elektrische Stromstärke (A/m) in eine zeitliche und räumliche Beziehung zueinander gesetzt. 

Daraus lässt sich dann die jeweilige vorherrschende Leistung bzw. Leistungsflussdichte (W/m²) er-rechnen. Beim EMI-Potenzial wird also nicht nur die Emission (z.B. eines Handys) isoliert betrachtet, sondern in Kombination mit den anderen am jeweiligen Wirkort interferierenden Feldern. 

Denn genau hieraus entstehen Wirbelpotenziale, wie man sie bereits seit Jahren schon in der Funk-technik kennt. Diese können in Bezug zu bioelektrischen Vorgängen ein erhebliches Störpotenzial auf-weisen, das sich durch Ankoppelung an die leitfähigen Substrate (z.B. Körperwasser) dann regelrecht entladen und somit athermische Wirkungen erzeugen kann. Und dies ist umso bedeutsamer, weil wir uns im Bereich der Membranpotenziale in Größenordnungen von mV sowie bei Steuerungen (z.B. Herz- und Muskelaktivität) von μV bewegen. Und hier sind schon die kleinsten Veränderungen gegebe-nenfalls biologisch hochrelevant. 

Wobei hier auch die „Zeitfenster“ der Signal-Modulationen eine erhebliche Rolle spielen, wie bereits aus der modulierten Elektrotherapie bekannt. Um ein EMI-Potenzial zu vermindern, müssen Emissi-onsquellen entweder entfernt, gedämpft bzw. abgeschirmt werden – was realistisch zu 100 Prozent nicht möglich ist – oder man verändert Überlagerungsgradienten, mit denen die einzelnen Emissionen aufeinandertreffen. Das EMI-Potenzial kann sich hierdurch gar nicht oder nicht so ausgeprägt aufbau-en. 

Eine Wirkung der Gabriel-Technologie lässt sich in Bezug auf das EMI-Potenzial messtechnisch exakt darstellen. Tausende von Messungen zeigen signifikante Werte-Reduzierungen.